Spielkritik: Kung Fu Panda (Xbox 360)
Der Film “Kung Fu Panda” von Disney-Schmiede Dreamworks war sehr putzig und wie für Disney-Filme üblich, wurde auch “Kung Fu Panda” als Videospiel umgesetzt. Hierbei schlüpft man in die Rolle von Po, dem prädestinierten Drachenkrieger, auf seinem Weg zum Erlernen der unterschiedlichsten Kampfkünste bis hin zum Kampf gegen den bösen Tai-Lung.
Von der Grafik war ich durchaus begeistert, die tollen Wassereffekte in “Kung Fu Panda” und die hübsch animierten Charaktere haben mir viel Lust auf das Spiel gemacht und auch die Soundausgabe mit den originalen Stimmen des Films hat mich vollends überzeugt. Ebenso die Sequenzen aus dem Film, die hin und wieder eingespielt werden.
Auch das Gameplay war sehr gut gestaltet und die Steuerung war wirklich innovativ. Schnell findet man in das Spiel hinein und kann schlagkräftige Kombinationen von Schlägen ausführen und die Gegner reihenweise auf die Bretter schicken. Mir hat vor allem gefallen, dass man auf die Kamera auf Knopfdruck nachjustieren kann und damit viel Zeit und Nerven während des Spiels spart. Die Steuerung ist übrigens bei allen Charakteren gleich, denn man spielt in “Kung Fu Panda” nicht nur den Panda Po, sondern auch sechs weitere Charaktere (die Schlange, die Gottesanbeterin, den Affen, den Kranich, die Tigerin und den Meister).
“Kung Fu Panda” ist ein grundsolides Spiel, das für kurze Zeit mit hübscher Grafik und gutem Gameplay überzeugt, allerdings nicht gerade für Dauerspaß sorgt. Denn bei einer Spieldauer von ungefähr 5-6 Stunden kann man nicht von “Dauer” reden. Da das Spiel aber generell eher für Kinder konzipiert ist, wird für diese wohl mehr Spieldauer möglich sein. Für gut 40€ ist Kung Fu Panda bei Amazon zu haben.
7/10
Tags: Grafik, Kung Fu Panda, Sound, Steuerung, Xbox 360



