Filmkritik: The Amityville Horror
Ronald DeFeo ist ein kaltblütiger Mörder, der nicht nur seine Eltern, sondern auch seine Geschwister auf dem Gewissen hat. Nach dem Mord steht das Haus der DeFeos in Amityville leer, bis die beiden Eheleute Kathy und George Lutz es ein Jahr später kaufen. Und schon nach kurzer Zeit wird George aggressiv und er hört Stimmen, wie es schon der Mörder Ronald DeFeo getan hat.
Bekannte Schauspieler gibt es in “The Amityville Horror” eigentlich nur zwei, und das sind zum einen Ryan Reynolds (bekannt aus “Smokin’ Aces“) und zum anderen Jesse James (“Butterfly Effect”). Andere Darsteller wie Rachel Nichols oder Melissa George sind weniger bekannt, was aber nichts zur Sache tut, da sie ihre Rollen genauo schlecht gespielt haben wie ihre bekannteren Kollegen.
Schockeffekte hat “The Amityville Horror” nur sehr wenige zu bieten, den besten Effekt gibt es ganz zum Schluss, was nicht gerade für den Film spricht. Auch in puncto Soundkulisse gibt es nur wenige Aspekte, die man an diesem Machwerk positiv erwähnen könnte, wobei hier auch der Schluss wieder zu nennen ist.
Der Film “The Amityville Horror” ist schlecht, und ehrlich gesagt kommt er mir vor wie ein Zusammenschnitt aus vielen anderen Horrorfilmen. Erkannt habe ich Elemente aus “The Ring”, “Hide and Seek” und “The Sixth Sense”. Diese Machwerke waren wirklich gut, aber “The Amityville Horror” ist wirklich lahm. Wer sich richtig gruseln möchte, der sollte zu anderen Filmen greifen. Wenn jemand The Amityville Horror – Eine wahre Geschichte dennoch kaufen möchte, der kann das bei Amazon für knapp 11€ tun.
2,5/10



