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Filmkritik: Operation Walküre

Momentan bin ich im Kino-Fieber, was sich darin äußert, dass ich fast jeden zweiten Tag im Kino bin und mir neue Filme ansehe, von denen es zurzeit einige sehr interessante gibt. Einer davon ist zweifelsohne “Operation Walküre“, der sich mit einem Attentat auf Hitler beschäftigt, das von Schenk Graf von Stauffenberg und weiteren Gegenspielern des “Dritten Reichs” geplant und durchgeführt wurde. Bei diesem wurde Hitler aber nur leicht verletzt und die als “Volksverräter” verurteilten Attentäter wurden zum Tode verurteilt.

Bei den Schauspielern überragt der Mega-Star Tom Cruise (als Schenk Graf von Stauffenberg) alle weiteren Schauspieler, dennoch sind einige weitere Darsteller dabei, die man kennen sollte. So auch Tom Wilkinson (Friedrich Fromm), Bill Nighy (Friedrich Olbricht) und Kenneth Branagh (Henning von Tresckow). Die Schauspieler haben einfach nur eine großartige Leistung abgeliefert und man konnte beinahe fühlen, wie sich die Herren in der Geschichte wirklich gefühlt haben. Dieses Gefühl zwischen dem Wissen, dass man Hochverrat begeht und andererseits dem Gespür, dass Deutschland mit dem Nationalsozialismus in sein eigenes Verderben rennt.

Bei der Aufmachung hat mir die Musik sehr gut gefallen, die zu jeder Zeit passend war und den Film sehr gut untermalt hat. An Effekten konnte man bei diesem Film nicht viel erwarten, die Effekte, die da waren, waren gut inszeniert. Manche Szenen waren aber auch etwas zu übertrieben dargestellt, z.B. als Stauffenberg mit seiner Familie im Luftschutzbunker sitzt, das Haus bebt und die Schallplatte auf eine dramatische Melodie umspringt.

“Operation Walküre” ist einer der einzigen Filme, bei denen ich mir ein Happy End gewünscht hätte (historisch gesehen natürlich), was nicht bei vielen Filmen vorkommt, da ich eher ein Freund von einem negativen Filmende bin, weil das meiner Meinung nach charismatischer ist. Alles in allem ist “Operation Walküre” ein sehr guter Thriller mit historischem Hintergrund, der mich vollauf mitgerissen hat. So macht Geschichte Spaß!

9/10

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2 Kommentare zu “Filmkritik: Operation Walküre”

  1. Uschi sagt:

    Erstmal möchte ich sagen, dass es schade ist, dass der Kommentar für Paris Hilton geschlossen ist. So jetzt zu diesem Film. Ich habe mir schon einen ersten Eindruck von dem Film verschafft und was ich so gehört habe, ist es zwar ein sehr guter Film, aber man sollte ihn nicht zu Ernst nehmen. Er ist sehr Aktionreich und deshalb hat man nicht immer die geschichtlichen Details erfasst. Schaut man den Film einfach als Film an soll er auch gut sein.

  2. Domenic sagt:

    @Uschi: Kommentare sind für den Artikel wieder offen! :) – Natürlich ist der Film keine Dokumentation, aber doch recht nah an der Geschichte, meine ich. Was ist denn Deiner Meinung nach nicht “zu ernst zu nehmen”?

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