Freundschaftsspiel Deutschland – England
In einem schwachen Freundschaftsspiel hat sich die englische Fußballnationalmannschaft gegenüber der deutschen in Berlin mit 2:1 durchgesetzt.
In der ersten Halbzeit kam die deutsche Mannschaft überhaupt nicht ins Spiel, fiel nur durch Ideenlosigkeit, Fehlpässe und schlechtes Zweikampfverhalten auf. Die Engländer, die auf viele Stammspieler verzichten mussten, erspielten sich zwar keine großartigen Chancen, waren insgesamt jedoch überlegen, da sie ruhiger spielten und ein System erkennen ließen. Der Führungstreffer durch Matthew Upson war zwar verdient, fiel aber auch eher zufällig – René Adler faustete nach einer Ecke der „Three Lions“ am Ball vorbei und ermöglichte Upson so die Möglichkeit zum Kopfball (23. Minute).
Auch im zweiten Durchgang waren Torgelegenheiten Mangelware. Noch zufälliger als das 1:0 fiel der Ausgleich für die DFB-Elf – der eingewechselte Patrick Helmes konnte ein Missverständnis zwischen Abwehrrecke John Terry und Ersatztorwart Scott Carson ausnutzen und schob den Ball ins leere Tor (63.).
Nach diesem Tor zeigte die deutsche Mannschaft dann immer mehr gute Spielansätze und erspielte sich einige relativ gute Gelegenheiten. Dem bisherigen Spielverlauf völlig widersprechend lag nun die Führung für das Team von Jogi Löw in der Luft. Doch ausgerechnet in diese Phase hinein platzte der erneute Führungstreffer für die Engländer durch John Terry – wiederum ein Kopfballtreffer nach einer Ecke (84.). Insgesamt wurde meist nur Fußball zum Abgewöhnen gezeigt – und das Spiel hatte mit England letztendlich einen etwas glücklichen, aber dennoch verdienten Sieger. Ein 1:1 hätte einfach über zu viele Fehler der deutschen Mannschaft hinweggetäuscht.
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