Krabat
Deutschland gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges. Der 14-jährige Bettelknabe Krabat wird durch eine Stimme in seinem Kopf zu einer alten Mühle gerufen. Der Müller bietet ihm eine Ausbildung im Müllerhandwerk und in etwas „anderem“ an. Zunächst freut sich Krabat, dass er endlich ein Dach über dem Kopf und genug zu essen hat. Doch bald merkt er, dass das „andere“ schwarzmagische Praktiken sind und er keine Möglichkeit hat, aus der Mühle zu fliehen.
[Bildquelle: www.movie-infos.de]
Ich hatte das Buch „Krabat“ von Otfried Preußler vor einigen Jahren schon einmal gelesen, wusste aber nicht mehr genau über die Handlung Bescheid. Deshalb hat es mich auch nicht gestört, dass einige Dinge wohl im Vergleich zum Buch anders waren. Ich konnte die Geschichte jedoch gut wieder erkennen; die Story ist wirklich sehr spannend und wurde im Film ebenso umgesetzt.
Die Schauspieler sind überwiegend junge, talentierte Deutsche und zeigen sehr gute Leistungen. Unter anderem wirken Daniel Brühl („Good Bye Lenin“ – Tonda), David Kross („Knallhart“ – Krabat), Robert Stadtlober („Sommersturm“ – Lyschko) Hanno Koffler („Sommersturm“ – Juro) und Paula Kalenberg („Die Wolke“ – Kantorka) mit.
Auch durch recht stimmige Effekte wird das Werk von „Sommersturm“-Regisseur Marco Kreuzpaintner zu einem spannenden und durchaus sehenswerten Film.
8,5/10
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