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Marquis De Sade

Und da sagt nochmal einer, die Hoffnung stirbt zuletzt…Schon als ich mir sicher war, dass ich mir diesen Film anschauen werde, hatte ich keine große Hoffnung in den Film. Es gibt gute und schlechte Filme und Marquis De Sade gehört eindeutig zu den sehr schlechten Filmen. Wie es zu einem wirklich sehr langweiligen Filmerlebnis gekommen ist, erfahrt hier in meinem Review zu Marquis De Sade.

Der Film basiert natürlich auf der historischen Figur Marquis De Sade. Die junge Justine ist auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester. Dabei stößt sie auf den bereits in Gefangenschaft sitzenden Marquis De Sade. Er scheint mehr über Justines Schwester zu wissen. Aber bevor er ihr von dem Schicksal ihrer Schwester erzählt, soll sie ihm helfen sein Buch der Lust zu vervollständigen. Dabei gerät Justine dann in das Reich des Marquis’. Er erzählt ihr von seinen Erlebnissen in der Vergangenheit und als Justine dann endlich herausfindet, welches Spiel eigentlich der Marquis De Sade die ganze Zeit über mit ihr schon spielt, hätte sie sich lieber gewünscht das Spielbrett nie ausgelegt zu haben…

Der Film ist eine Mischung aus Drama, Historien- und Erotikfilm. Leider war der Film für mich zu ca. 0 % erotisch. Eine spannende Geschichtsstunde sollte man eigentlich bei dem Film auch nicht erwarten, wenn man nicht eine böse Überraschung erleben will. Da bleibt uns also nur noch das Drama.  Leider bewegt einen der Film aber auch kein bisschen. Der Hauptaspekt lieder insgesamt schon auf Erotik. Für SM-Fans dürfte der Film sehr erotisch sein. Der Film ist in seiner Erotik also schon härter und nicht mit einer Liebesszene eines normalen Films zu vergleichen. Eher ist die Erotik hier nicht existent und zugleich auch sehr abstoßend. Für Fight Club war es gut zu keinem Genre wirklich dazuzugehören, aber für Marquis De Sade war das ein sehr großer Fehler. Zwischen dem Verhältnis von Justine und dem Marquis De Sade kommt keinerlei Spannung auf, obwohl sich Nick Mancuso in seiner Rolle als Marquis De Sade gar nicht so verdammt schlecht gemacht hat. In einer Nebenrolle kann man übrigens auch noch John Rhys-Davies, der vielen eher als Gimli aus den Herr der Ringe Filmen bekannt sein sollte sehen. Die Kulissen des Films wirken unecht und lachhaft, obwohl die Kostüme eigentlich wiederum recht gut sind. Aber trotzdem können die wenigen positiven Aspekte des Films nicht viel von dem Gesamtbild retten.

2/10

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Neue Kommentare
  • Arieve: Hm, da hat wohl jemand etwas schlecht recherchiert? Der Film basiert auf einer Buchreihe, die es bereits VOR...
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