Einer flog über das Kuckucksnest
- Abgelegt in: Entertainment, Kino/Film
- Datum: 4. Sep 2008
Um seiner Gefängnisstrafe zu entgehen, stellt sich Randall McMurphy verrückt und wird so in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert. Doch schon bald wünscht er sich wieder ins Gefängnis zurück, denn in der Anstalt führt die Oberschwester Mildred Ratched ein strenges Regiment. McMurphy hatte sich ein lockeres Leben unter den Verrückten vorgestellt, muss nun aber erfahren, mit welch brutalen Mitteln die Patienten „behandelt“ werden und wie Schwester Ratched jeden Gedanken über eine Änderung des Systems im Keim erstickt.

[Bildquelle: www.lazydork.com]
„Einer flog über das Kuckucksnest“ ist zunächst so unterhaltsam; man kann viel über die verschiedenen Krankheiten und Angewohnheiten der „Irren“ lachen. Am Ende jedoch erfüllte mich das gleiche Gefühl, das ich zuletzt hatte, nachdem ich „Das Beste kommt zum Schluss“ gesehen hatte. Mit dem Fortschreiten der Handlung entwickelt man immer mehr Sympathie für die verschiedenen Charaktere und fühlt immer mehr mit ihnen. Umso ergriffener war ich von den letzten Szenen dieses Films, die mich wirklich mitgerissen und traurig gestimmt haben.
Schauspielerisch ist der Film erstklassig besetzt. Männer wie Danny DeVito (Martini), Christopher Lloyd (Taber) oder auch Brad Dourif (Billy Bibbit) sind heute bekannte Darsteller. Für ihre Leistung als Schwester Ratched erhielt Louise Fletcher einen Oscar – genau wie Jack Nicholson (Randall McMurphy), dem es dank einer der besten darstellerischen Leistungen aller Zeiten nicht zuletzt zu verdanken ist, dass der Film so erfolgreich wurde.
Über technische Angelegenheiten möchte ich mich gar nicht groß auslassen. Für die damalige Zeit (1975 veröffentlicht) ist wohl vor allem die Bildtechnik beachtlich gut.
„Einer flog über das Kuckucksnest“ ist ein exzellenter, sehr bewegender Film, den ich jedem weiterempfehlen kann.
10/10






Hinterlasse ein Kommentar