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28 Tage

Auf der Welt gibt es viele Menschen, die süchtig nach etwas sind: Alkohol, Heroin, Sex oder Nikotin. Und die meisten kämen nicht auf die Idee eine Therapie zu machen.

So geht es auch Gwen Cummings in ‚28 Tage‘, die betrunken und zugedröhnt mit der Hochzeitslimousine ihrer Schwester einen Unfall baut und daraufhin die Wahl hat, ins Gefängnis zu gehen oder 28 Tage in einer Klinik zu verbringen. Kurz vor dem Zusammenbruch entscheidet sie sich für letzteres und findet während dieser Zeit wieder zu sich selbst.

Zwei Hollywood-Superstars bietet der Film mit Sandra Bullock (‚Speed‘) und Viggo Mortensen (‚Herr der Ringe‘), die von Elizabeth Perkins (‚Flintstones – Die Familie Feuerstein‘) unterstützt werden. Die Leistung ist sehr gut und die Schauspieler verkörpern ihre Rolle überzeugend.

Optisch kann man nicht viel erwarten, Effekte wären einfach fehl am Platze; das was geboten wird, ist aber nicht schlecht und zeigt eine typische Entzugsklinik. Soundtechnisch tun sich die Sprechchöre während des Films hervor, die den Zusammenhalt in der Therapiegruppe symbolisieren sollen.

Ich habe den Film zufällig bei Kabel1 entdeckt und wollte mir mal ansehen, was er so taugt. Und ich war positiv überrascht, ‚28 Tage‘ ist wirklich ein guter Film. Die Story ist zwar nicht gerade innovativ, wird aber anschaulich präsentiert und ich muss gestehen, dass ich Sandra Bullock das erste Mal attraktiv fand. ‚28 Tage‘ kann man sich gerne anschauen, bereuen wird man es nicht.

8/10

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