Die Simpsons - Der Film
Die Lage ist ernst für die Stadt Springfield: Die Müll-Probleme werden immer größer. Ausgerechnet Homer Simpson ist es, der das Fass zum Überlaufen bringt. Die Regierung reagiert und lässt eine riesige “Käseglocke” über Springfield herunter. Als die Bewohner der Stadt erfahren, wem sie es verdanken, gefangen zu sein, werden die Simpsons gejagt und müssen zusehen, wie sie fliehen können.
“Simpsons - Der Film” trieft nicht ganz so vor lustigen Sprüchen, wie es die Serie tut; der Film lebt eher von einer Menge lustiger Ideen (z.B. Spider-Schwein) und Parodien (Green Day/Titanic); exemplarisch dafür ist der Einfall mit der Glaskuppel über der Stadt. Insgesamt ist es also doch ein sehr witziger Film.
Der Streifen hat auf jeden Fall Filmcharakter und ist nicht einfach nur eine lange Folge. Es geht um Familienzusammenhalt, Liebe und Krisen in der Ehe, also durchaus realistische Themen.
Der Simpsons-Film ist nicht vollkommen in 2D und braucht auf keinen Fall den “Mut zur Hässlichkeit”, mit dem in einem Trailer geworben wurde, sonder ist sehr gut gezeichnet. Originell finde ich, dass auch nach dem Ende des Films noch kleine Szenen gezeigt werden, die einem sogar den Abspann schmackhaft machen können.
Ein Pluspunkt ist auch die Musik, die von Hans Zimmer (u.a. Fluch der Karibik-Soundtrack) wurde; das Spider-Schwein-Lied ist ein richtiger Ohrwurm.
Diesen Film könnte ich mir immer wieder ansehen. Ich würde ihn auch an Nicht-Simpsons-Fans weiterempfehlen.
8,5/10
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