Die Löffel-Liste
- Abgelegt in: Entertainment, Kino/Film
- Datum: 2. Jul 2008
Der Automechaniker Carter ist an Krebs erkrankt und wird in eine Klinik eingeliefert. Dort lernt er deren ebenfalls krebskranken Besitzer Edward kennen, der nun in seinem eigenen Krankenhaus liegt. Beide erfahren, dass sie nur noch ein Jahr zu leben haben. Daher erstellen sie zusammen eine Liste mit Dingen, die sie vor ihrem Ableben – bevor sie „den Löffel abgeben“ – noch erledigen wollen. Doch es stellt sich heraus, dass die beiden völlig verschiedene Vorstellungen davon gehabt haben, welche Ziele sinnvoll sind und welche nicht.
Stille.
Nachdem der Film zu Ende war, sagte minutenlang keiner meiner Freunde mehr ein Wort. Alle waren völlig beeindruckt von diesem Film; es passte einfach nicht, die Ruhe zu durchbrechen.
Ich bin ohne große Erwartungen an „Das Beste kommt zum Schluss“ herangegangen, da ich vorher noch nicht von diesem Machwerk gehört hatte. Umso überraschter war ich dann, denn was ich sah, beeindruckte mich zutiefst.
Der Film erzählt die Geschichte einer besonderen Freundschaft und macht deutlich, was in einem Menschen vorgeht, der weiß, das sein Ende kurz bevorsteht. Während man das ganze Leben nur an Geld, Beruf oder Ähnliches denkt, wird einem so „kurz vor Schluss“ klar, was die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind – man macht sich Gedanken über Familie, Freunde, ein eventuelles Leben nach dem Tod…
Das wird durch den Film vollkommen authentisch vermittelt und hat mich wirklich bewegt und nachdenklich gestimmt, obwohl es sogar einige lustige Szenen gab.
Die beiden Hauptcharaktere sind gut erdacht und realistisch; ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede treten wunderbar hervor. Die Haupt-Akteure, Morgan Freeman (Carter Chambers) und Jack Nicholson (Edward Cole), spielen ihre Rollen wirklich hervorragend.
Dieser Film ist ohne Zweifel einer der besten, die ich je gesehen habe. Ich kann ihn nur weiterempfehlen und werde ihn mir auf jeden Fall auf DVD besorgen.
10/10






Hinterlasse ein Kommentar