Der heilige Gral
Die Geschichte, die sich um den heiligen Gral rankt, ist mehrere tausend Jahre alt und ist seit jeher sagenumwoben. Doch noch bis jetzt konnte das Geheimnis um den Kelch Jesu nicht gelöst werden.
In „The Da Vinci Code – Sakrileg“ geht es um ebenjenen heiligen Gral. Der angesehene Harvard-Professor Robert Langdon hält einen Vortrag über Symbologie in Paris und wird auf dieser Reise von dem Kuratoren des Louvre, Jacques Saunière, eingeladen um mit diesem zu plaudern. Doch vor dem Treffen wird der Direktor ermordet und Robert Langdon bei einer Autogrammstunde von französischen Geheimagenten zum Tatort geführt. Dabei soll er helfen, Licht ins Dunkel zu bringen, doch er ahnt nicht, in welch prekären Lage er sich befindet.
An guten Schauspielern mangelt es dem Film nicht, so sind zwei meiner absoluten Lieblingsdarsteller Tom Hanks (Robert Langdon) und Jean Reno (Agent Bézu Fache) im Film dabei. Ebenfalls bekannt sind Ian McKellen (Sir Leigh Teabing) und Audrey Tautou (Sophie Neveu). An ihren Leistungen gibt es nichts zu bemängeln, sie ist durchgehend gut.
Die Atmosphäre des Films ist ebenfalls nicht schlecht geraten. Die optische Gestaltung der Kirchen und allem drum und dran ist schön anzusehen. Musikalisch hat Hans Zimmer den Film bearbeitet, was für hohe Qualität garantiert und auch diesen Film zu einem Muss für Soundtrack- und Scorefans macht.
Die Story ist frei erfunden und die historischen Fakten entsprechen nicht der Wahrheit. Macht aber eigentlich nicht viel aus, denn das Buch hat mir dennoch sehr gut gefallen, gerade weil die Fakten nicht auf der Realität basieren und man etwas „Fiction“ bekommt.
Im Vergleich zur Buchvorlage „Sakrileg“ von Dan Brown ist der Film allerdings nicht ganz so positiv zu bewerten. Zwar sind die wichtigsten Elemente vorhanden, aber das Buch konnte mehr Spannung vermitteln und man konnte dem Geschehen besser folgen. Was eigentlich klar sein dürfte, da man für ein Buch mehr Zeit zum Lesen zur Verfügung hat als die Macher der Filme sich für eine Umsetzung nehmen können.
Trotzdem kann man sich diesen Film getrost ansehen. Vor allem wenn man Thriller mit historischem Touch mag. Und wem das Buch gefallen hat, der kann sich diesen Film auch bedenkenlos ansehen, so weiß man das Schriftwerk noch etwas mehr zu schätzen. Bei Amazon ist die DVD für knapp 10€ zu haben und für einen DVD-Themenabend lohnt es sich bestimmt.
7/10



