Komm‘ raus, komm‘ raus wo immer du bist!
Selbstmorde sind schlimm für alle Betroffenen. Aber vor allem Kindern bringen solche Ereignisse oftmals einen Knacks in ihrer geistigen Gesundheit bei.
So ergeht es Emily Callaway in „Hide and Seek“ als sich ihre Mutter das Leben nimmt. Doch nicht nur Emily macht das zu schaffen, sondern auch ihr Vater David scheint damit nicht klarzukommen und so ziehen die beiden aufs Land, um die traumatisierenden Geschehnisse zu verarbeiten. Hier aber passieren mysteriöse Dinge und Emily zieht sich immer weiter zurück, bis sie anfängt mit ihrem imaginären Freund Charlie zu reden. Als dann Botschaften im Badezimmer auftauchen, fängt David an, seine verschüchterte Tochter dafür verantwortlich zu machen. Dabei kann er sich kaum vorstellen, dass sie am wenigsten damit zu tun hat.
Als Schauspieler haben die Filmmacher einige Größen unter Vertrag nehmen können. Darunter fallen Robert De Niro (David Callaway), Dakota Fanning (Emily Callway), Amy Irving (Alison Callaway) oder Dylan Baker (Sheriff Hafferty). Dabei spielen sie ihre Rollen überzeugend und verleihen dem Film einiges an Atmosphäre.
Die Landschaften sind allesamt sehr detailreich und wunderschön präsentiert, die Musik ruft stellenweise viel Gänsehaut hervor und man bekommt spürbar etwas von der gesamten Atmosphäre mit.
Mir hat der Film gut gefallen, die Schauspieler passen zu ihren Rollen, die Atmosphäre ist sehr gut und die optische Gestaltung fasziniert mich. Sollte man sich als Genrekenner unbedingt ansehen. Preislich schlägt der Film bei Amazon mit knapp 18€ zu Buche, ich habe ihn für 5€ in einem örtlichen Kaufhaus erwerben können. Ein bisschen Umgucken lohnt sich also.
9/10
Tags: hide and seek, robert de niro



