Sponsoren

Der erste schwarze US-Präsident

Barack Obama hat gute Chancen, als erster farbiger amerikanischer Präsident in die Geschichte einzugehen. Denn viel fehlt ihm zu seinem Triumph nicht mehr.

Doch die Rede hierbei ist nicht von Barack Obama, sondern von Mays Gilliam. Dieser tritt nämlich in „Das Weiße Haus sieht schwarz“ um das Präsidentenamt der größten Industrienation der Welt an. Dabei läuft es eigentlich nicht gut bei ihm, sein Auto wird gestohlen, seine Freundin verlässt ihn und er verliert seinen Job. Als aber der Präsidentschaftskandidat und sein Vize-Präsident ums Leben kommen, stellt die Partei Mays als neuen Kandidaten vor. Eigentlich soll er hoch verlieren und den Weg für einen anderen Politiker bei den nächsten Wahlen ebnen, doch mit dieser Rolle will er sich nicht zufrieden geben und so stellt er seinen eigenen Wahlkampf auf die Beine.

Der Film hat drei bekannte Schauspieler, Chris Rock (als Mays Gilliam), Bernie Mac (Mitch Gilliam) und Dylan Baker (Martin Geller). Den Rest kennt man aus manchen B-Movies, aber einprägsam sind diese nicht. Die Leistung ist mittelmäßig, aber auch nicht wirklich ausschlaggebend für eine Bewertung dieses Films.

Optisch und musikalisch ist der Film ebenfalls nur Mittelmaß. Das macht schon eher etwas aus, da ohne gute musikalische Untermalung dem Film einiges an Atmosphäre flöten geht. Vom Setting her gibt es ein paar gute Ansätze, aber um wirklich überzeugend zu wirken hätte man mehr daraus machen müssen.

Dafür sind zwei wichtige positive Aspekte im Film vorhanden. Die meisten Witze zünden und schaffen es, den Zuschauer zum Lachen zu bringen. Außerdem wirkt der Film gesellschaftskritisch in Bezug auf die Situation von Schwarzen in Amerika. Dass dies heutzutage nicht mehr ganz so schlimm ist, das sollte die Einleitung dieses Artikels zeigen.

Alles in allem ein Film, den man sich der Witze halber ansehen kann. Diese gepaart mit der Kritik an der amerikanischen Gesellschaft bringen dem Film einige Pluspunkte ein. In höhere Wertungsregionen kommt er damit nicht, aber es reicht für einen Platz im guten Mittelfeld. Für bessere Noten hätte man mehr aus dem Konzept rausschlagen müssen. Zu haben ist der Film für ca. 8€ bei Saturn, Media Markt oder diversen Onlinemärkten.

6,5/10

Verwandte Artikel




Hinterlasse ein Kommentar