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Nicht so viel Charme, aber sicher nicht schlecht

Die Handelsföderation bereitet die militärische Einnahme des Planeten Naboo vor. Naboos Königin Amidala, begleitet von den Jedi-Rittern Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi, will vor dem galaktischen Senat in Coruscant sprechen und so der Invasion ein Ende bereiten. Auf der Reise nach Coruscant stoßen die Jedi auf Anakin Skywalker, einen Jungen, der als Jedi geboren zu sein scheint.

Ich habe nicht vor hier eine 08/15-Rezension von „Star Wars Episode I – Die Dunkle Bedrohung“ zu veröffentlichen. Man liest immer nur, wie schlecht die neuen Filme doch seien und wie enttäuschend, nachdem man doch eine so hohe Qualität von den alten Filmen gewohnt war. Das mag teils stimmen, denn diesen „Charme“ der alten Filme, den fesselnden Kampf zwischen Gut und Böse, versprüht dieser erste Teil der Star Wars-Saga nicht.

Nichtsdestotrotz kann er in vielen Bereichen überzeugen. Aus den Informationen aus der klassischen Trilogie eine komplett anders geordnete Welt zu zaubern, ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Die galaktische Republik mit ihrem Senat, den Archiven und dem Rat der Jedi.

Außerdem werden die ersten Grundsteine dafür gelegt, dass die neue Trilogie mit der alten zusammenpasst: Anakins Heimweh nach seiner Mutter, Kanzler Palpatine, der ihn schon jetzt um den Finger wickelt, Darth Sidious, der im Hintergrund die Fäden zieht und den Senat steuert.

Die Leistungen der Schauspieler sind akzeptabel, Ian McDiarmid als Kanzler Palpatine sticht hier positiv heraus. „Episode I“ überzeugt vor allem durch klasse Musik – typisch für alle Teile der Star Wars-Saga – und rasante Lichtschwert-Duelle. In diesem Punkt ist dieser Film den alten überlegen – durch die schnell wechselnden Schläge entsteht mehr Spannung; außerdem hört man, anders als bei den klassischen Filmen, natürlich nicht mehr das Gegeneinanderschlagen der Holzstöcke, mit denen die Schauspieler „kämpfen“.

Insgesamt ist „Star Wars Episode I – Die Dunkle Bedrohung“ ein unterhaltsamer und recht spannender Film, auch wenn er vielleicht nicht das typische „Star Wars-Gefühl“ vermittelt.

8/10

(Bildquelle: imdb.com)

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