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DFB-Elf versagt beim vorletzten Testspiel

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich im Vorbereitungsspiel gegen Weißrussland blamiert. Vor knapp 50.000 Zuschauern in Kaiserslautern reichte es nur zu einem enttäuschenden 2:2.

Fehler, Mängel, Patzer

Schuld daran waren vor allem die lückenhaft Abwehr und zu wenig Konsequenz im Abschluss. Durch Miroslav Klose gelang der frühe Führungstreffer (11. Minute) und nach dem Eigentor durch Korytko (20.) sah alles nach dem erwartet souveränen Sieg aus. Doch im Folgenden wurden einfach zu wenige Chancen genutzt, das Zusammenspiel funktionierte zwölf Tage vor EM-Beginn noch nicht richtig. Auch Torhüter Jens Lehmann verschonte das Publikum nicht mit Patzern, konnte jedoch auch einige Glanzparaden zeigen. Nach zwei Deckungsfehlern der deutschen Abwehrreihe gelang den Weißrussen zunächst der Anschlusstreffer (61.) und schließlich der Ausgleich (81.), bei dem weder Jermaine Jones noch Lehmann eine gute Figur machten. Beide Tore wurden von Vitali Bulyga erzielt.
Diese „Niederlage“ tut der deutschen Mannschaft sicherlich gut, da viele Schwächen deutlich wurden, die es nun auszumerzen gilt.

Wackelkandidaten kämpfen

Löws „Wackelkandidaten“, von denen bis zu EM-Beginn noch drei gehen müssen, zeigten sich allesamt kampfbetont. David Odonkor durfte von Anfang an ran und brachte von der rechten Seite einige gute Flanken herein (u.a. die zum 2:0), offenbarte aber auch seine Schwächen im Defensiv-Spiel.
Jermaine Jones machte kurz vor Schluss einen eklatanten Abwehrfehler, der zum späten Ausgleich führte. Genau wie Jones wurde Marko Marin zur zweiten Halbzeit eingewechselt. Dieser jedoch zeigte sich sichtlich unbekümmert und machte mit einigen starken Dribblings auf sich aufmerksam – eine EM-Teilnahme hätte er sicherlich verdient.
Der später eingewechselte Piotr Trochowski zeigte eine starke Leistung und versprühte durch einige Distanzschüsse eine Menge Torgefahr.
Wenig Erfolg hatten die Stürmer Oliver Neuville und Patrick Helmes. Beide kämpften zwar und Neuville spielte immerhin einmal eine gute Situation heraus, aber sie kamen kaum zum Abschluss.

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