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Wer macht’s in Gruppe B?

  • Autor: Domenic
  • Abgelegt in: Fussball, Sport
  • Datum: 27. Mai 2008

Der zweite Teil unseres EM-Specials handelt von der Gruppe B. Auch hier werden die ersten beiden Teams der Gruppe in das Viertelfinale einziehen.

Gruppe B

Gastgeberland Nummer zwei, Österreich, trifft in dieser Gruppe auf den Nachbarn aus Deutschland, auf Kroatien und auf Polen. In dieser Gruppe ist die Verteilung klar, Deutschland und Kroatien sind Favoriten, Österreich und Polen haben nur Außenseiterchancen auf das Überstehen der Vorrunde.

Österreich

Der Heimvorteil, den die Österreicher genießen, wird zwar ein positiver Aspekt für die Mannschaft aus den Alpen sein, aber damit wohl auch ihr einziger. Die Mannschaft ist noch sehr jung und besitzt kaum Spieler, die außerhalb der deutschsprachigen Länder bekannt sind. Star des Teams ist ohne Zweifel Andreas Ivanschitz (Panathinaikos Athen), der schon seit seiner Anfangszeit in der Nationalelf Kapitän ist (mittlerweile 24 Jahre alt). Bekannt dürften auch Martin Stranzl (Spartak Moskau), Emanuel Pogatetz (FC Middlesbrough) und Sebastian Prödl (noch Sturm Graz, bald Werder Bremen) sein. Das Problem liegt auf der Hand, man kennt die Spieler, da sie in Deutschland gespielt haben beziehungsweise dort spielen. Ansonsten würden die meisten Deutschen sie nicht kennen. Der Heimbonus nutzt den Österreichern nichts, sie werden in der Vorrunde ausscheiden.

Kroatien

In der EM-Qualifikation machten die Kroaten durch das Ausschalten von England auf sich aufmerksam. Zu unterschätzen sind die Kroaten also nicht. Zudem hat das Team einige namhafte Spieler, die auch internationales Standing haben. Darunter fallen Josip Simunic (Hertha BSC Berlin), Darijo Srna (Schachtjor Donezk), Luka Modric (ab Sommer Tottenham Hotspurs), Niko Kranjcar (FC Portsmouth) und Mladen Petric (Borussia Dortmund). Das sind nur einige der zahlreichen Spieler, die für Furore sorgen können. Für mich ist Kroatien Geheimfavorit auf den Titelgewinn, da sie einen breiten Kader und eine gute Mischung aus jungen Wilden und routinierten Spielern haben.

Deutschland

Nach zwei miserablen EM-Turnieren kann für Deutschland nur der Triumph bei der diesjährigen Euro zählen. Dafür haben sich die Deutschen unter Joachim Löw eine schlagkräftige Truppe zusammengebastelt. Darunter fallen alteingesessene Spieler wie Michael Ballack (Chelsea London), Christoph Metzelder (Real Madrid), Miroslav Klose (Bayern München) oder Torsten Frings (Werder Bremen) und Youngstars wie Marko Marin (Borussia Mönchengladbach), Patrick Helmes (1.FC Köln) oder Mario Gomez (VfB Stuttgart). Die Mischung ist rundum gelungen und verspricht vor allem eines: Erfolg. Denn nichts anderes kann und darf der deutsche Maßstab sein.

Polen

Die Gruppe komplettieren die Polen, die bereits bei der WM 2006 in der Vorrunde auf Deutschland trafen. Damals setzten sich die Deutschen in letzter Minute mit 1:0 durch. Die Polen hoffen nun auf ihre Revanche. Dies soll mit einem jungen Kader geschehen. Bekannt dürften Artur Boruc (Celtic Glasgow), Mariusz Lewandowski (Schachtjor Donezk), Ebi Smolarek (Racing Santander) und Jakub Blaszczykowski (Borussia Dortmund) sein. Trotz des jungen Kaders haben die Polen eine spielstarke Mannschaft, die durchaus für eine Überraschung in Gruppe B sorgen könnte.

Fazit

Ich glaube an ein Weiterkommen von Deutschland und Kroatien, da bei beiden Teams eine gesunde Mischung zwischen jung und alt herrscht. Österreich und Polen haben zu junge Teams und zu wenig Erfahrung im höheren europäischen Fußball. Ich sehe Deutschland als Gruppensieger vor Kroatien und den Polen, die nur knapp scheitern werden. Tabellenletzter wird Gastgeber Österreich, der sich vor heimischem Publikum fußballerisch blamieren wird. Denn ohne den Direkteinzug als Gastgeberland in die Endrunde wäre Österreich schon in der Qualifikation gescheitert.

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2 Kommentare zu "Wer macht’s in Gruppe B?"

  1. Webstandard-Team 28. Mai 2008 um 8:24 am Uhr

    Ich teile deine Einschätzung, auch wenn sich die Team in der Vorbereitung nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert haben.

  2. Domenic 28. Mai 2008 um 1:38 pm Uhr

    Das stimmt wohl. Aber vor allem Deutschland ist ja als Turniermannschaft bekannt und hat in vielen Endrunden bewiesen, dass solche Freundschaftsspiele nicht zwangsläufig viel Aussagekraft besitzen müssen. Zudem wurde ja gestern oft gewechselt und die Stammformation hat nicht lange zusammen agieren können.


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