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Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas

Jack Fuller wurde gerade von seinem eigenen Vater gefeuert, Joy McNally von ihrem Verlobten verlassen. In Las Vegas versuchen sie ihre Sorgen im Alkohol zu ertränken und heiraten – im Suff. Als Jack am nächsten Morgen mit einer Münze von Joy den Jackpot knackt, meinen beide, ihnen stünden die 3 Millionen Dollar zu. Sie wollen sich scheiden um so jeweils die Hälfte des Geldes zu ergattern, aber der Richter macht ihnen einen Strich durch die Rechnung und verurteilt sie zu sechs Monaten Zwangsehe.

Ich wollte mir „Love Vegas“ eigentlich nicht anschauen, wurde allerdings von meinen Freunden überstimmt. Ich hatte eine 08/15-Liebeskomödie erwartet, wurde aber – leicht – überrascht.

Die Hauptdarsteller – Ashton Kutcher als Jack und Cameron Diaz als Joy – arbeiten gut zusammen und auch die anderen Schauspieler zeigen gute Leistungen. Mir kommt spontan nur eine schauspielerisch schlechte Szene in den Sinn: Joys Verlobter wirkt nicht sehr authentisch, als er seiner Freundin verkündet, dass er nichts mehr von ihr will.

Die Story ist einfallsreich und recht gut umgesetzt; der Film bietet mehr Wendungen, als ich erwartet hatte. Übermäßig witzig ist er nicht, bietet aber einige lustige Szenen und Sprüche.

Also wieder mal ein Film, den man sich angucken kann, aber sicherlich nicht muss.

7,5/10

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