Wird Indy altersmüde?
19 Jahre nach dem letzten Teil der Serie kam nun mit „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ der vierte Teil der Indiana Jones-Reihe ins Kino.
In diesem Film muss Indy mal wieder gegen altbekannte Feinde kämpfen, zum Beispiel die Russen und dessen Geheimdienst KGB. Diese wollen den Amerikanern eine geheimnisumwitterte Kiste abnehmen, die sie allerdings nur mit Hilfe von Indiana finden können. Der versucht natürlich alles um sie davon abzuhalten und lüftet dabei langsam aber sicher die Geheimnisse, die in der mysteriösen Box stecken.
Den Protagonisten mimt natürlich Harrison Ford, der trotz mittlerweile 65 Jahren auf dem Buckel eine beeindruckende Leistung abliefert. Unterstützt wird er von Cate Blanchett (Irina Spalko), Ray Winstone („Mac“) und Shia LaBeouf (Henry Williams). Mir persönlich hat der Film schauspielerisch sehr gut gefallen, die Akteure konnten allesamt ihre Rollen ausfüllen.
Vom Setting her ist der Film auch gut gemacht, die Städte und Dschungel sehen einfach nur hübsch aus. Auch die musikalische Untermalung ist gelungen, man hat die richtigen Soundschnipsel unter die richtigen Stellen gelegt.
Zusammenfassend ist der Film auf keinen Fall schlecht, sondern eher mehr als gut. Aber leider auch nicht absolute Spitzenklasse. Dazu fehlt es etwas am typischen Indy-Flair und die Handlung um die Außerirdischen herum lässt sich leicht erraten und passt nicht so recht zum Bild des „normalen“ Indiana-Universums. Dennoch sollte man diesen Film als Fan unbedingt einmal angesehen haben.
7,5/10
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