Sag niemals niemals
- Abgelegt in: Entertainment, Kino/Film
- Datum: 24. Mai 2008
Die Familie Mousekewitz flieht aus der Heimat Russland nach Amerika, denn „Es gibt keine Katzen in Amerika“ – so heißt es jedenfalls. Auf der Schiffs-Überfahrt geht Sohn Feivel über Bord; in einer Flasche wird er nach Amerika geschwemmt. Seine Familie glaubt ihn verloren zu haben und auch er macht sich keine allzu großen Hoffnungen. Auf der Suche nach seinen Eltern und seiner Schwester Tanya lernt Feivel Freunde kennen, merkt aber auch schnell, dass das Leben in Amerika nicht so rosig ist wie man es sich erzählt.
Ich wollte “Feivel der Mauswanderer” eigentlich aussortieren und ihn mir vorher nur noch ein letztes Mal ansehen. Zu meiner Überraschung war er aber nicht so „kindlich“, sondern hatte jede Menge Realitätsbezug bzw. geschichtlichen Hintergrund. „Es gibt keine Katzen in Amerika – und der Käse hängt an den Bäumen“. Auf Mäuse übertragen ist es wohl das, was sich viele Immigranten um 1900 von Amerika erhofft hatten: Kein Unrecht mehr, ein hoher Lebensstandard und Straßen, die mit Gold gepflastert sind.
Der Film ist durchaus gut animiert, mit realistischer anmutenden Hintergründen. Gute Charaktere, vor allem der süße Feivel, machen ihn aus. Außerdem bekommt man einige recht gute Lieder zu hören („Es gibt keine Katzen in Amerika“ ist ein richtiger Ohrwurm…).
„Feivel der Mauswanderer“ ist wohl vor allem für kleinere Kinder und Familien geeignet, nichtsdestotrotz aber auch für ältere Personen sehenswert.
7,5/10






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