So spielt man Gott
Wer würde nicht gerne einmal in einen Themenpark, der sich rund um Dinosaurier dreht? Doch kann man die Urwesen wirklich kontrollieren und als Touristenattraktion in bare Münze umwandeln?
In „Jurassic Park III“ geht es um einen zweiten Park, der auf einer Nachbarinsel des ersten Parks errichtet wurde. Hier sind der junge Eric Kirby und sein Stiefvater bei einem Ausflug mit dem Paraglider notgelandet und seitdem verschollen. So machen sich die Eltern des Jungen auf den Weg und bekommen – mit einem Trick – den Dinosaurier-erfahrenen Paläontologen Dr. Grant mit auf die Insel. Dieser deckt den Vorwand recht schnell auf und will schnellstmöglich zurück auf das Festland. Doch nicht nur Dinosaurier machen ihm das Leben dabei schwer.
Bekannte Schauspieler des Films sind Sam Neill (Dr. Grant) und William H. Macy (Paul Kirby). Die restlichen Darsteller könnten zwar auch dem einen oder anderen bekannt sein, sind aber nicht von Weltformat. Dennoch ist die Leistung teils recht gut, reicht aber meist nicht über den Durchschnitt hinaus.
Optisch gefällt mir der Film sehr gut, zwar nicht ganz so gut wie seine Vorgänger, aber immer noch sehr gut. Die Gestaltung der Insel im prächtigen Grün ist eine wahre Augenweide und auch die Dinosaurier sehen eindrucksvoll aus. Musikalisch ist der Film auch gelungen unterlegt, hat aber nicht mehr so tolle Schockeffekte wie Teil 1 und 2.
Insgesamt ist der Film allenfalls Durchschnitt, die Schauspieler und das Setting sind zwar ganz gut, aber die Storyline hat zu wenig mit dem eigentlichen Dino-Thema zu tun, weshalb sie fehl am Platze wirkt und Langeweile aufkommen lässt. Fans solcher Filme sollten auf jeden Fall zu einem der ersten beiden Teile der „Jurassic Park“-Reihe greifen.
5/10
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