Das Venedig des Nahen Ostens
- Abgelegt in: Entertainment, Kino/Film
- Datum: 11. Mai 2008
Nachdem „Blaumilch“ aus dem Sanatorium geflohen ist, besorgt er sich einen Bohrer und fängt an, die meistbefahrene Straße von Tel Aviv zu bearbeiten. Damit löst er ein Chaos aus. Die Anwohner können nicht mehr schlafen und bald weiß in der Riege der Machthaber der Stadt niemand mehr, wer die Bohrungen angeordnet hat.
Ephraim Kishons Film „Der Blaumilchkanal“ ist eine brillante Satire auf die Bürokratie, die Politik, die Polizei und das autoritäre Staatssystem schlechthin und parodiert nebenbei noch Bond-/Gangster-Filme.
Anfangs konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie man mit der auf den ersten Blick simpel erscheinenden Handlung einen ganzen Film füllen kann. „Der Blaumilchkanal“ wird jedoch nie langweilig; so viele Ideen sind in diesem Werk umgesetzt. Die verschiedenen Charaktere, die Kishon schuf, sind wirklich genial und werden gut gespielt von den verschiedenen Schauspielern. Immer wieder wird man durch Kishons Ideen zum Lachen gebracht.
Diesen Film sollte man auf jeden Fall einmal gesehen haben. Die vielen Parodien sind einfach nur köstlich.
9/10






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