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Im Essen des Jahres 1954 hat es die Familie Lubanski nicht leicht. Vater Richard ist seit Jahren verschollen, aber mit einer Kneipe, Zigarettenverkauf und Musik können sich Mutter Christa und ihre Kinder Bruno, Ingrid und Matthias gut durchschlagen. Dann kehrt jedoch Richard aus langjähriger Kriegsgefangenschaft nach Hause zurück und versucht, den „verzogenen“ Kindern wieder Disziplin beizubringen. Richard hat auch kein Verständnis für den fußballverrückten Matthias, der Taschenträger des draufgängerischen Essener Nationalspielers Helmut Rahn und dessen persönliches Maskottchen ist. Die anstehende Fußball-WM wird zur Charakter-Probe für die Lubanskis, Rahn und andere Nationalspieler.

Ich hatte den Film nun schon ein paar Mal gesehen, aber hatte ihn gar nicht mehr so gut in Erinnerung. Mit „Das Wunder von Bern“ ist Regisseur Sönke Wortmann ein wahres Meisterwerk gelungen.

Die Leistungen der Schauspieler sind erstklassig; jeder einzelne vermag es, in seine Rolle zu schlüpfen und sie authentisch zu präsentieren. Die Geschichte um die Lubanskis ist sehr bewegend und wird gut verknüpft mit der Fußball-WM. Die Szenen des Finales sind klasse gedreht und passen meist 1:1 auf die realen Szenen. Mir läuft es immer wieder kalt den Rücken hinunter, wenn ich sehe, wie Morlock den Ball am ungarischen Torwart vorbeischiebt, wie Rahn den Siegtreffer erzielt und wenn ich den einmaligen Kommentar von Herbert Zimmermann höre.

Ein Film, den man als Deutscher und als Fußballfan gesehen haben muss. Einmalig!

10/10

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