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Der schwarze Pate

New York ist ein Sammelplatz für Immigranten aus aller Welt. Diese erhoffen sich eine große Karriere und bauen auf das Prinzip des „American Dream“. Doch wie man seine Millionen macht, das ist den meisten egal.

So sieht es auch Frank Lucas in „American Gangster“, der sein Geld erst als Fahrer für einen berüchtigten Untergrund-Organisator verdient und nach dessen Tod sein eigenes „Geschäft“ betreibt. Durch gutes Management gelingt es ihm an hochwertiges und billiges Heroin zu kommen und damit die Konkurrenz auszustechen. Durch den erhöhten Erfolg wird die Polizei - in Person von Richie Roberts – auf ihn aufmerksam und versucht seine Geschäfte zu beenden.

In den beiden Hauptrollen ist der Film mit Denzel Washington (Frank Lucas) und Russell Crowe (Richie Roberts) brillant besetzt. Die restlichen Schauspieler sind weitestgehend unbekannt, was ihrer Leistung aber keinen Abbruch tut.

Musik und Setting sind sehr gut gelungen. Das Harlem zur Zeit der Vietnamkrise ist detailliert gestaltet und die Musik untermalt das Szenario mit genialer Atmosphäre. Die optische Gestaltung wertet den Film noch etwas auch (was er eigentlich gar nicht nötig hätte).

Dieser Film weiß zu gefallen und erinnert mich unweigerlich an Filme wie „Scarface“ und „Der Pate“, was auf jeden Fall als Kompliment zu sehen ist. Die Action im Film ist gut dosiert, die Story verständlich erzählt und das Ganze durch die überzeugenden Schauspieler perfekt umgesetzt. Die höchste Bewertung gibt es aber nicht, da „Der Pate“ noch ein Stück mehr Flair hatte und „American Gangster“ in dieser Kategorie den Kürzeren zieht.

9,5/10

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