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Ich schwöre feierlich: Ich bin ein Tunichtgut

Nachdem er seine Tante aufgeblasen hat und aus dem Haus seines Onkels geflohen ist, rechnet Harry damit, von Hogwarts, der Zaubererschule, verwiesen zu werden. Er staunt jedoch nicht schlecht, als er sieht, dass der Zaubereiminister sich persönlich um diese Angelegenheit kümmert und ihn ungeschoren davonkommen lässt. Arthur Weasley, der Vater von Harrys bestem Freund Ron, lüftet schließlich das Geheimnis: Sirius Black, ein berüchtigter Verbrecher, der aus dem Zauberergefängnis Askaban entkommen ist, ist hinter Harry her und trachtet ihm nach dem Leben.

„Harry Potter und der Gefangene von Askaban“, der dritte Teil der Potter-Reihe, bietet vielleicht nicht allzu viel Humor, da es nun etwas „düsterer“ und anspruchsvoller wird, aber dadurch wird mehr Spannung geboten und J.K. Rowlings Ideen werden trotzdem wieder einmal überzeugend herübergebracht. Der neue Regisseur, Alfonso Cuarón, nahm gleich einige Änderungen vor, unter anderem änderte er den Drehort. Er legte auch weniger Wert auf die exakte Übereinstimmung mit Rowlings Roman, sondern mehr auf die filmische Darstellung. So greifen beispielsweise Harry und Hermine bei ihrer kleinen Zeitreise mehrmals in die Vergangenheit ein. Im Buch geschieht dies nur einmal, doch Cuarón erleichtert so dem Zuschauer, der den dritten Band nicht gelesen hat, den Durchblick.

Kameratechnisch und musikalisch steht dieser Teil den anderen in nichts nach; noch besser als in den ersten beiden Teilen ist die Animation der Tiere – vor allem die Animation des Hippogreifs Seidenschnabel bereitete einige Schwierigkeiten, ist aber gut gelungen.

Die Hauptdarsteller Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint werden – sowohl in der Realität als auch im Film – langsam erwachsen und zeigen eine reifere Leistung als in den ersten beiden Teilen. Die neuen Rollen (Sirius Black und die Professoren Trelawney und Lupin) sind mit Gary Oldman, Emma Thompson und David Thewlis gut besetzt.

Dieser Film ist durchaus sehenswert und sollte auch Nicht-Potter-Fans zugänglich sein.

9/10

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  • Arieve: Hm, da hat wohl jemand etwas schlecht recherchiert? Der Film basiert auf einer Buchreihe, die es bereits VOR...
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