Sponsoren

“Kennste den?”

  • Autor: Domenic
  • Abgelegt in: www
  • Datum: 19. Apr 2008

Diese Frage hört man zu Zeiten der Online-Communities relativ häufig. Egal wo, ob in der Schule, der Uni, beim Sport, überall wird über diese Gemeinschaften geredet. Um welche genau es sich handelt und in welchem man nicht fehlen sollte, das zeigen wir hier.

Die wohl am stärksten wachsende Community (in Deutschland) ist das SchülerVz. Hier findet man ziemlich viele ehemalige Kameraden wieder, sei es aus der (Grund-)Schule, dem Sportverein oder aus anderen Aktivitäten. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sein Profil einzurichten, z.B. Kontaktinformationen (ICQ, Skype, etc.), Hobbies, politisches Interesse und dergleichen. So kann man auf einen Blick schon recht viel von einer Person erfahren. Allerdings ist es auch möglich, die eigene Profilseite nur für bestimmte Personen (Freunde, Leute an der gleichen Schule, usw.) sichtbar zu machen um die Privatsphäre des Einzelnen zu schützen. Über Gruppen ist es zudem möglich, mehr Interessen darzulegen. Auch gibt es die Möglichkeit über private Nachrichten bzw. auf der öffentlichen Pinnwand miteinander zu kommunizieren. Man kann auch Fotoalben erstellen und die Bilder vom Geburtstag, der letzten Party oder eines Fußballspiels der Masse preisgeben.

Man kommt nur mithilfe einer Einladung eines bereits registrierten SchülerVz-Mitglieds in diese Community, was aber dank der hohen Nutzerzahl allerdings kein Problem sein sollte. Die Hauptnutzer sind Schüler, deren Schullaufbahn im vollen Gange ist; man findet aber auch ein paar Ehemalige wieder.

Positiv ist auf jeden Fall die Chance neue Leute kennenzulernen bzw. alte Leute wiederzufinden. Auch kommt man mit vielen Menschen in Kontakt und kann in diversen Gruppendiskussionen seine Meinung mit anderen Mitgliedern austauschen.
Geschmacksache ist das Design, welches in weiß/pink gehalten ist und damit nicht jedem gefallen dürfte. Mit der Zeit gewöhnt mal sich allerdings daran, deshalb sehe ich das Design nicht als Kritikpunkt an.

Allenfalls die hohe Anzahl der Kettenbriefe die man bekommt dürfte so manchem sauer aufstoßen, aber wer nicht darauf eingeht und diese einfach löscht, der sollte nicht allzu viele Probleme damit bekommen.

Der „große Bruder“ des SchülerVz ist das StudiVz. Das Pendant ist für Studenten gedacht und bietet alle Möglichkeiten, die das SchülerVz auch bietet. Erweitert wird das Profil um das Feld „Arbeit“, in dem man vorherige bzw. jetzige Aktivitäten an der Arbeitswelt anzeigen lassen kann. Mithilfe der Suche kann man leicht finden, welche Lehrveranstaltungen zurzeit auf dem Plan stehen, wer welche Parties plant und wo man Lerngruppen findet.

Ein negativer Aspekt im Gegensatz zum SchülerVz, dass man sich ohne Einladung registrieren kann. Dies gibt vielen Schülern die Chance sich anzumelden und als Nicht-Student dennoch im StudiVz rumzulungern.

meinVz ist das dritte Verzeichnis und der neueste Vertreter im Bunde. Hier können sich diejenigen anmelden, die weder zur Schule gehen oder studieren bzw. ihr Studium abgeschlossen haben. Durch eine kleine Freischaltung kann man das StudiVz auch bequem mit meinVz verbinden und Freunde aus beiden Netzwerken hinzufügen. Ansonsten bietet es dieselben Funktionen wie die anderen beiden Vz-Ableger.

Facebook nennt sich die amerikanische Plattform, von der man gerne behauptet, dass sie den Anstoß zur Erstellung des StudiVz gab. So gibt es hier annähernd dieselben Funktionen und Möglichkeiten. Dennoch bietet es Menschen weltweit Zugang zur Kommunikation untereinander und beschränkt sich nicht nur auf deutschsprachige Nutzer.
Ein Manko ist die Werbung, die mithilfe von Facebook personalisiert wird. Dies geschieht durch eine Weitergabe der persönlichen Daten an Drittunternehmen, die die Werbung dann auf jeden Einzelnen zuschneiden.

Netlog ist eine weitere Plattform für das Zusammentreffen verschiedenster Menschen. In mittlerweile 15 Sprachen wurde die Seite übersetzt und bietet ebenso die Möglichkeit, seine Seite mit persönlichen Dingen zu füllen. Egal ob Fotos, Musikgeschmack oder Wissenswertes über den Charakter – Netlog bietet die Chance dies alles einzustellen.
Der Bekanntheitsgrad ist im Vergleich mit den anderen Netzwerken aber nicht allzu hoch, weshalb man sich hier nicht unbedingt anmelden muss bzw. weniger Leute finden wird.

Der wahrscheinlich bekannteste Ableger der sozialen Netzwerke ist MySpace. Bei MySpace kann man seine eigene Seite je nach Belieben gestalten, egal ob das komplette Design, die angezeigten Eigenschaften oder die Möglichkeit Videos und Musik auf die Seite einzubauen. Daher nutzen auch viele Musiker MySpace um Werbung für ihre Projekte zu machen und Hörproben anzubieten.

Auch gibt es hier keine sprachliche Beschränkung, MySpace gibt es in zahlreichen Sprachen, womit man mit Menschen aus der ganzen Welt zusammentrifft.

Abschließend bleibt zu sagen, dass man im deutschen Raum kaum an der Vz-Gruppe vorbeikommen wird, zu kultig ist diese geworden und damit kaum wegzudenken aus dem Leben der meisten Schüler/Studenten.

Weltweit ist MySpace das soziale Netzwerk, was am meisten bieten kann. Hier findet man wirklich so gut wie alles und jeden. Man kann sich neue Musik anschauen, lustige Videos ansehen und mit zahlreichen Personen in Kontakt treten.

Die restlichen Communities sind zwar ganz nett, aber eigentlich überflüssig wenn man schon bei den zwei – oben genannten – Seiten registriert ist.

Verwandte Artikel



1 Kommentar zu "“Kennste den?”"

  1. News aller Art auf tonundbewegung.org ! » Blog Archi » Wo gibt es uns überhaupt? 7. Mai 2008 um 9:10 am Uhr

    […] vor einiger Zeit haben wir über diverse Internet-Communities berichtet und gesagt, welche uns gefallen und welche […]


Hinterlasse ein Kommentar