Die verbliebenen deutschen Vereine im UEFA Cup haben sich bis auf die Knochen auf europäischer Bühne blamiert.
Bayern München schaffte im Viertelfinal-Hinspiel zu Hause nur ein müdes 1:1 gegen den spanischen Erstligisten Getafe. Schuld waren zum Einen die miserable Chancenauswertung, und zum Anderen die am Ende schwimmende Defensive. Dabei begann man die Partie aktiv und spielbestimmend, woraus noch in der ersten Hälfte das 1:0 durch Luca Toni resultierte. Danach ließ man die Zügel schleifen und Getafe kam immer besser ins Spiel und hätte durchaus schon vor Pausenende den Ausgleich erzielen können. In der zweiten Hälfte nahezu dasselbe Bild, Bayern lauerte auf Konter, Getafe gab den Takt vor. Bis zur 90. Minute konnte Bayern das 1:0 halten, doch in der Nachspielzeit gelang Getafe der verdiente Ausgleich durch Contra. Nun müssen sich die Bayern aufraffen und im Rückspiel über den Kampf in das UEFA Cup-Halbfinale finden.
Noch schlimmer als den Münchner Bayern erging es Bayer 04 Leverkusen. Die Skibbe-Elf ging vor heimischer Kulisse mit 1:4 gegen den russischen Topclub Zenit St. Petersburg baden. Damit bestätigte die Elf vom Rhein ihre - in letzter Zeit - schlechte Form und kann sich den Einzug in das Halbfinale abschminken. So verkommt das Rückspiel kommende Woche in Russland mehr zu einer Kaffeefahrt, denn zu holen wird es nichts mehr geben.
In den beiden übrigen Begegnungen spielten die Vertreter jeweils Unentschieden gegeneinander. So trennten sich die Rangers aus Glasgow im Ibrox-Park und Sporting Lissabon 0:0, was Sporting eine gute Ausgangslage für das Rückspiel beschert.
Eine ebenso gute Position hat sich der PSV Eindhoven in Florenz erarbeitet. Mit einem 1:1 im Rücken kann man ganz beruhigt auf das Rückspiel in einer Woche blicken. Die 1:0 Führung von Florenz konnte der PSV Mitte der zweiten Hälfte ausgleichen und geht damit als Favorit in das zweite Spiel.





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