16-0 Streak!
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- Datum: 1. Apr 2008
Am gestrigen Sonntag fand mit Wrestlemania das größte Wrestlingereignis der Welt statt. Als erstes stand die 24-Man Battle Royal auf dem Plan. Diese war sehr kurz geraten und es kam keinerlei Feeling herüber. So konnte sich Kane den Sieg sichern indem er Mark Henry als letzten Konkurrenten eliminierte. Nicht gerade überraschend sein Sieg, dafür wirklich erfreulich, so hat Kane immer gute Matches abgeliefert und schien mit seiner Position als Edeljobber nicht wirklich unzufrieden.
Danach folgte der Belfast Brawl zwischen dem „Self-made millionair“ JBL und dem kämpfenden Iren Finlay. Das Match war ganz nett anzusehen, kein Kracher, aber ein durch und durch solides Match mit JBL als Sieger, was mich befürchten lässt, dass man die Storyline rund um Hornswoggle weiter ausbauen könnte. Hoffen wir das Beste, nämlich auf jeweils eine neue Story um Finlay und JBL.
Nächstes Match war das MitB-Ladder Match, welches mein persönlicher Favorit war und die Erwartungen auch erfüllen konnte. Geniale Bumps wie der von Morrison am Anfang des Matches mit der Leiter vom Top Rope oder der Fall von Shelton Benjamin durch die Leiter aus ca. 5m Höhe waren schon sehr nett anzusehen. Auch die Rückkehr von Matt Hardy war gut inszeniert und lässt auf die Fortsetzung der Hammer-Fehde zwischen ihm und MVP hoffen. Als Sieger ging CM Punk aus dem ganzen hervor, der jetzt hoffentlich Jagd auf das Gold des Undertakers machen wird. Leider wurde diesem Match viel zu wenig Zeit gegeben, was aber nur ein kleiner Wermutstropfen war. Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass sich dieses Match wirklich für jeden lohnt!
Darauf startete das Match zwischen Umaga und Batista. Nun ja, ich dachte eigentlich, dass dieses Match durchaus positiv überraschen könnte. Aber nein, so kam es nicht, nach nur 7 Minuten und dem Herunterspulen des Standardrepertoires beider Athleten reichte Batista eine misslungene Batista Bomb zum Triumph über den „Samoan Bulldozer“.
Das, nennen wir es mal „Match“, zwischen Chavo Guerrero und Kane um den ECW-Titel war eher eine Farce als alles andere. Aufgrund eines Fehlverhaltens wurde Guerrero der Titel von den WWE-Oberen auf eine erniedrigende Art und Weise abgenommen. Kane kam in den Ring, verpasste Chavo seinen Finisher und gewann damit zum ersten Mal das Extreme-Gold.
Ein weiteres Match um die Karriere des großen Ric Flair stand auch an. Dabei trat ihm der ebenbürtige Shawn Michaels entgegen; und diese beiden Superstars sollten nochmal zum Ende der langen Laufbahn des Ric Flair ein wahres Feuerwerk im Ring abliefern. Hier gab es allerlei zu sehen, spektakuläre Sprünge, geniale Submission-Moves, und, und, und… Am Ende dieses Matches wurde es ziemlich emotional, so sprach Shawn Michaels vor den entscheidenden Aktion Ric Flair seine Liebe (als Freund) für ihn aus und beendete nach der „Sweet Chin Music“ und anschließendem Cover die aktive Zeit von Ric Flair. Sofort danach umarmte Michaels den am Boden liegenden Flair und ging ohne Jubel aus dem Ring. Flair rappelte sich langsam hoch und begann mit Tränen in den Augen sich von seiner Bühne zu verabschieden. Küsschen für die Familie und Standing Ovations seitens der Fans beendeten das Prozedere um dieses Match - für mich das Match des Abends.
Das wohl langweiligste Match des Abends (den Chavo-Squash sehe ich nicht als Match an) war das Damen-Match, „Bunnymania“, wie man es getauft hat. Gewonnen haben Beth Phoenix und Melina, den besten Auftritt aber legte Snoop Dogg hin, der nach dem Match Santino Marella per Clothesline ausknocken durfte.
Nun war das Triple Threat-Match um den WWE-Gürtel an der Reihe. Wie ich vorausgesagt hatte gab es viele Nearfalls und Submission-Holds. Zugegebenermaßen war das Match weitaus besser als ich dachte. Es war nie langweilig, man konnte dem Geschehen im Ring einiges abgewinnen und es waren einige gute Moves zu sehen. Außerdem hat die WWE es geschafft, dass keiner der kämpfenden Wrestler schlecht bzw. wie ein Jobber aussah. Eine große Überraschung war für mich das Finish, so schaffte es Randy Orton seinen Titel zu verteidigen, was ich persönlich nicht gut finde, so langweilt mich Orton sowohl bei seinen Promos als auch im Ring.
Das Match, von dem man am Wenigsten erwarten durfte, war das Aufeinandertreffen des Boxchampions Floyd Mayweather Jr. und The Big Show. Trotz allen Menschen, die dieses Match vorab kritisierten, boten die beiden eine brauchbare Leistung. Zwar ist aus Mayweather über Nacht auch kein Spitzentechniker geworden, doch er kassierte einige gute Aktionen und kam sonst auch recht überzeugend daher. Big Show lieferte ab was er sollte und wurde am Ende durch einen K.O.-Schlag besiegt. Abschließend bleibt zu sagen: kann man sich angucken.
Im Main Event standen sich der Undertaker und Edge gegenüber. Ein Match, von dem ich viel erwartete, welches auch viele dieser Erwartungen vollauf erfüllte. So war es, trotz des fast 100%ig klaren Endes, spannend anzusehen, da beide sich in das Match reinknieten und dem Zuschauer etwas boten. Vor allem die vielen Nearfalls haben zur Spannung beigetragen und ließen beide Wrestler als stark erscheinen. Am Schluss setzte sich wie erwartet der Undertaker mit seinem „Triangle Choke“ durch und konnte seine Wrestlemania-Serie auf 16:0 ausbauen. Der Main Event hat Wrestlemania auf jeden Fall ein gutes Ende bereitet und lässt auf spannende nächste Wochen in der WWE hoffen.
Alles in allem bekommt der Event von mir eine 2, denn es gab einige sehr gute Sachen zu sehen, vor allem das Money in the Bank-Match und Flair vs. Michaels stechen hier eindeutig hervor. Doch auch die Titelmatches von RAW und Smackdown! wussten zu gefallen. Weniger gefallen haben mir das Bunnymania-Match, der Chavo-Squash sowie das Match von Batista gegen Umaga. Dennoch ein gelungener PPV der an die vorangegangenen anknüpfen konnte.





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