Sponsoren

Dracula als Schuldirektor

  • Autor: Domenic
  • Abgelegt in: Literatur
  • Datum: 27. Mrz 2008

So oder so ähnlich könnte eine Überschrift zu einem Artikel über das von Douglas Rees verfasste Jugendbuch „Highschool der Vampire“ lauten. In eben jenem Buch geht es um Cody, einen Jungen der in seiner neuen Heimat Massachusetts nicht zurecht kommt und durch Nicht-Beteiligung am Unterricht auffällt.
Dadurch gerät er mit seinem Vater in einen Konflikt, den die beiden durch einen Schulwechsel an eine strengere Schulanstalt lösen, nämlich an die Vlad Dracul High. Dort verbringt er nun seine Zeit mit allerlei merkwürdigen Gestalten, die sich als Vampire entpuppen und ihn als Nichts ansehen, da er ein „gewöhnlicher“ Mensch ist.
Trubel mit seinen Zeitgenossen gibt es erst, als er sich in die Prinzessin der Vampire verliebt und damit der gesamten, blutsaugenden Gesellschaft auf die Füße tritt. Vorher freundet er sich noch mit einem Außenseiter (Justin) an, der klein und schmächtig ist und somit von den anderen großen Vampiren gehänselt wird. Diesen verteidigt er bei einem Angriff und somit werden die beiden schnell Freunde. So verbringen sie Tag für Tag miteinander und Justin hilft Cody bei den Aufgaben, die dieser eigentlich nicht machen müsste, da er als Mensch einen Durchschnitt von 1 garantiert bekommt. Dafür muss er im Wasserballteam mitspielen, da die Vampire das nicht können und sich im Wasser auflösen würden. Dies müssen die Vampire machen, damit ihre Schule nicht dichtgemacht wird, weil jede Schule in der Geschichte bei der Wasserballmeisterschaft mitmachen muss.
Angespornt durch die unfaire Benotung und fehlendes Interesse am Faulenzen machen aus Cody einen strebsamen Jungen, der sich mit den Aufgaben abmüht und versucht an den Standardlevel der Vampire heranzukommen. In den Lernpausen erfindet er sich mit Justin und der Vampirprinzessin Ileana Geschichten um ihre selbst erdachte Stadt Illyien. Und so versucht Cody sich in der Eliteschule der Vampire zu etablieren und mit seinen Gefühlen klarzukommen.
Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch für Teenager konzipiert ist und es somit nur wenig Tiefgang besitzt, weshalb man es locker an einem Stück abends im Bett durchlesen kann. Als „Betthupferl“ ist es dennoch ganz brauchbar.

Verwandte Artikel




Hinterlasse ein Kommentar